NEU: „Deeskalation in der Pflege und Betreuung“ oder Einführung in das Deeskalationsmanagement

Schulungsreihe mit vier Workshops, plus einem Termin zur Evaluation

Aggressionen, Misshandlungen und Gewalt gegen Pflegebedürftige aber auch gegen Pflegende und Betreuungskräfte, sind ein gesellschaftliches Problem, welches immer noch häufig tabuisiert wird.

Wissenschaft und Gesellschaft beschäftigt sich mit der Thematik der Misshandlung älterer Menschen erst seit den 1980 – er Jahren. Außerdem erschweren die unterschiedlichen Definitionen von Aggression und Gewalt, persönliche Scham und Hilflosigkeit aller Betroffenen, sowie der Mangel an Möglichkeiten und Zuständigkeiten die Greifbarkeit, Betrachtung und Reaktion auf diese Missstände.

Die Wahrscheinlichkeit der Aufdeckung bzw. Meldung von Gewalt im Pflege- und Betreuungsbereich ist daher häufig sehr gering und es kann von einer hohen Zahl nicht gemeldeter Fälle ausgegangen werden.

Hieraus wiederum entsteht die Gefahr allzu schnell zu pauschalisieren oder gar zu diffamieren, was die grundlegende und objektive Auseinandersetzung mit der tatsächlichen Realität erschwert.

Doch wie lassen sich Konflikte einordnen ohne zu pauschalisieren um eine Eskalation nachhaltig zu verhindern?

Müssen wir alle Konflikte verhindern oder können wir den alltäglichen Streit zwischen zwei Parteien auch zulassen? Streit und Aggressionen gehören zum menschlichen Miteinander, die Frage ist nur wie können wir diese erkennen, einschätzen, begleiten und wenn nötig, unterbinden…

Hierzu ist es notwendig die Rahmenbedingungen in den Einrichtungen zu untersuchen, die Hausordnung, die Stationsregeln und natürlich welche grundlegende Haltung liegt dem beruflichen Tun zugrunde.

Wir werden uns dabei an Ihrem Arbeitsalltag orientieren und sind auf Ihre beruflichen Erfahrungen angewiesen. All die Formen und Ursachen für Gewalt- und Aggressionsphänomenen in der Pflege und Betreuung lassen sich nur dann sinnvoll erarbeiten, wenn wir auch in der Lage sind eine kritische Betrachtung unseres eigenen Handelns zuzulassen.

Denn schließlich wollen Sie in die Lage versetzt werden verlässliche Einschätzungen zu potentiell gewalttätigem und aggressivem Verhalten vorzunehmen, die Möglichkeiten eines deeskalierenden Handelns zu erkennen und in der Lage sein dies im Pflege- und Betreuungsalltag umzusetzen.

 

 

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