„Depressionen im Alter“ – Die vergessene Krankheit

Die Menschen werden immer älter. Fast alle Menschen wollen das auch, Sie wollen länger leben und Ihren Ruhestand in Gesundheit und Frieden verbringen.

Alt sein möchten dagegen schon deutlich weniger Menschen. Ein Widerspruch? Nicht unbedingt.

Das Alter bringt eben auch Gefahren und Gebrechen mit sich. Insbesondere die Demenz-Erkrankungen sind gefürchtet. Was jedoch im Allgemeinen wenig beachtet wird, ist die Tatsache das die (Alters-) Depression mindestens genauso belastend und ganz sicher (Suizidalität) ebenso gefährlich ist.

Forschung und Wissenschaft sind sich darin einig, dass die Depressionen im Alter häufig erst gar nicht erkannt werden und die mögliche Dunkelziffer vermutlich extrem hoch ist.

Werden die Depressionen nicht erkannt, werden sie natürlich auch nicht behandelt – mit allen Folgen, die diese Erkrankung mit sich bringt.

Da sich Depressionen im Alter auch über körperliche Beschwerden und Einschränkungen der Gedächtnisleistung und Konzentrationsfähigkeit äußern, werden sie oft übersehen oder fälschlicherweise als Demenz bewertet.

Entscheidend für Betroffene im pflegerischen Setting ist somit die Tatsache, das Pflegende in der Lage sind die „stille Krankheit“ zu erkennen und im pflegerischen Rahmen darauf zu reagieren. Dies senkt nicht nur das Risiko für die Betroffenen, sondern entlastet auch die Pflege- und Betreuungskräfte.

Gerade für die Altersgruppe der über 65 jährigen Senioren beträgt die offizielle Erkrankungsrate rund 25%, die Dunkelziffer bei pflegebedürftigen Menschen in Pflegeheimen liegt deutlich höher…

 

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