„Sexualität im Alter“ – Wissen… Können… Wollen… Dürfen…”

 

Sexualität im Alter ist keine ungewöhnliche, bestaunenswerte Sache, sondern etwas ganz Normales.

Studien aus aller Welt zeigen immer wieder, dass die meisten Menschen – so sie denn die Gelegenheit haben – noch bis in das hohe Alter hinein sexuell aktiv sind und dies auch wollen.

Es wird alten Menschen pauschal unterstellt, sie seien an Geschlechtsverkehr oder anderen sexuellen Aktivitäten nicht mehr interessiert oder körperlich nicht mehr dazu in der Lage.

In einer Gesellschaft, in der so viel Wert auf Schlankheit, glatte Haut und junges Aussehen gelegt wird, scheint es schwer vorstellbar, dass auch alte Menschen Spaß am eigenen und am Körper ihres Partners haben können.

Demzufolge ist es wichtig, die Bedeutung der Sexualität auch im hohen Alter zu erkennen und sein pflegerisches Handeln darauf abzustimmen. Wie verändert sich Sexualität im Alter und wie können wir verantwortungsvoll mit dieser Thematik umgehen?

Die eigenen Moralvorstellungen, bestehende Vorurteile, sowie die Frage nach ethischen Aspekten wird uns genauso beschäftigen, wie die Frage nach pflegerischen Interventionsmöglichkeiten.

Aber auch die Grenzen pflegerischen Handelns werden thematisiert. Insbesondere der Themenbereich der sexuellen Belästigung und ein angemessener Umgang mit diesen Situationen wird ein weiterer Schwerpunkt sein.

Kernfrage dieser Schulung ist, wenn diese Aussage stimmt, wo findet diese Sexualität in unseren Einrichtungen denn dann statt? Wie können wir diesem existenziellen Grundbedürfnis im Pflegealltag gerecht werden…

Zielsetzung

Das Vermitteln der Bedeutung von Sexualität im Alter ist eine der vorrangigen Zielsetzungen dieser Schulung.

Sie sollen in gemeinsamen Gesprächen und Diskussionen für die Thematik generell sensibilisiert werden. Die eigenen Befindlichkeiten und Einstellungen sollen überprüft werden.

Sie sollen erkennen, dass Sexualität als Grundbedürfnis aller Menschen einen hohen Stellenwert im pflegerischen Alltag hat und wie ein angemessener Umgang mit der Thematik stattfinden kann.

Die Tabuisierung im Arbeitsumfeld und der Umgang mit den Bedürfnissen der Bewohner, sollen in das Bewusstsein der Mitarbeiter gerückt werden.

Nur wenn es gelingt, auch diesem Thema den nötigen Raum zu geben, werden wir in der Lage sein entsprechende Rahmenbedingungen zu gestalten und nicht die Augen zu verschließen.

Besonders wichtig ist jedoch, dass ein Forum gegeben wird, sich unbefangen und ohne die gängigen Tabus, dem Thema offen anzunähern.

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